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Von der Amphibolie der Reflexionsbegriffe. ſich ein Ding vom andern nach transſc. Begriffen unterſcheidet. Der Verſtand nemlich verlangt zuerſt, daß etwas gegeben ſey, (wenigſtens im Begriffe) um es auf gewiſſe Art beſtimmen zu koͤnnen. Daher geht im Begriffe des reinen Verſtandes die Materie der Form vor, und Leibnitz nahm um deswillen zuerſt Dinge an (Monaden) und innerlich eine Vorſtellungskraft derſelben, um darnach das aͤuſſere Verhaͤltniß derſelben und die Gemeinſchaft ihrer Zuſtaͤnde, (nemlich der Vorſtellungen) darauf zu gruͤnden. Daher waren Raum und Zeit, iener nur durch das Verhaͤltniß der Subſtanzen, dieſe durch die Verknuͤpfung der Beſtimmungen derſelben unter einander, als Gruͤnde und Folgen, moͤglich. So wuͤrde es auch in der That ſeyn muͤſſen, wenn der reine Verſtand unmittelbar auf Gegenſtaͤnde bezogen werden koͤnte und wenn Raum und Zeit Beſtimmungen der Dinge an ſich ſelbſt waͤren. Sind es aber nur ſinnliche Anſchauungen, in denen wir alle Gegenſtaͤnde lediglich als Erſcheinungen beſtimmen, ſo geht die Form der Anſchauung (als eine ſubiective Beſchaffenheit der Sinnlichkeit) vor aller Materie, (den Empfindungen), mithin Raum und Zeit vor allen Erſcheinungen und allen datis der Erfahrung vorher, und macht dieſe vielmehr allererſt moͤglich. Der Intellectualphiloſoph konte es nicht leiden: daß die Form vor den Dingen ſelbſt vorhergehen, und dieſer ihre Moͤglichkeit beſtimmen ſollte; eine ganz richtige Cenſur, wenn er annahm, daß wir die Dinge anſchauen, wie ſie ſind, (obgleich mit verworrener