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Elementarl. II. Th. I. Abth. II. Buch. Anhang. Qualitaͤt und Quantitaͤt) voͤllig abſtrahiren, und es iſt genug, daß ſie in verſchiedenen Oertern zugleich angeſchaut werden, um ſie vor numeriſch verſchieden zu halten. Leibnitz nahm die Erſcheinungen als Dinge an ſich ſelbſt, mithin vor intelligibilia, d. i. Gegenſtaͤnde des reinen Verſtandes, (ob er gleich, wegen der Verworrenheit ihrer Vorſtellungen, dieſelben mit dem Nahmen der Phaͤnomene belegte) und da konte ſein Satz des Nichtzuunterſcheidenden (principium identitatis indiſcernibilium) allerdings nicht geſtritten werden; da ſie aber Gegenſtaͤnde der Sinnlichkeit ſind, und der Verſtand in Anſehung ihrer nicht von reinem, ſondern blos empiriſchem Gebrauche iſt, ſo wird die Vielheit und numeriſche Verſchiedenheit ſchon durch den Raum ſelbſt, als die Bedingung der aͤuſſeren Erſcheinungen angegeben. Denn ein Theil des Raums, ob er zwar einem andern voͤllig aͤhnlich und gleich ſeyn mag, iſt doch auſſer ihm, und eben dadurch ein vom erſteren verſchiedener Theil, der zu ihm hinzukomt, um einen groͤſſeren Raum auszumachen, und dieſes muß daher von allem, was in den mancherley Stellen des Raums zugleich iſt, gelten, ſo ſehr es ſich ſonſten auch aͤhnlich und gleich ſeyn mag.

2. Einſtimmung und Widerſtreit. Wenn Realitaͤt nur durch den reinen Verſtand vorgeſtellt wird, (realitas noümenon), ſo laͤßt ſich zwiſchen den Realitaͤten kein Widerſtreit denken, d. i. ein ſolches Verhaͤltniß, da ſie in

einem