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III. Hauptſt. Von dem Grunde d. Unterſch. ꝛc. lich eingeſchraͤnkt ſeyn muͤſſen, weil, wenn man dieſe Bedingung wegnimt, alle Bedeutung, d. i. Beziehung aufs Obiect, wegfaͤllt, und man durch kein Beyſpiel ſich ſelbſt faßlich machen kan, was unter dergleichen Begriffe denn eigentlich vor ein Ding gemeint ſey. Oben, bey Darſtellung der Tafel der Categorien, uͤberhoben wir uns der Definitionen einer ieden derſelben dadurch: daß unſere Abſicht, die lediglich auf den ſynthetiſchen Gebrauch derſelben geht, ſie nicht noͤthig mache, und man ſich mit unnoͤthigen Unternehmungen keiner Verantwortung ausſetzen muͤſſe, deren man uͤberhoben ſeyn kan. Das war keine Ausrede, ſondern eine nicht unerhebliche Klugheitsregel, ſich nicht ſo fort aus definiren zu wagen, und Vollſtaͤndigkeit oder Praͤciſion in der Beſtimmung des Begriffs zu verſuchen oder vorzugeben, wenn man mit irgend einem oder andern Merkmale deſſelben auslangen kan, ohne eben dazu eine vollſtaͤndige Herzehlung aller derſelben, die den ganzen Begriff ausmachen, zu beduͤrfen. Jezt aber zeigt ſich: daß der Grund dieſer Vorſicht noch tiefer liege, nemlich, daß wir ſie nicht definiren konten, wenn wir auch wollten*), ſondern, wenn man alle Bedingungen der Sinn

Q

Ich verſtehe hier die Realdefinition, welche nicht blos dem Nahmen einer Sache andere und verſtaͤndlichere Woͤrter unterlegt, ſondern die, ſo ein klares Merkmal, daran der Gegenſtand (definitum) iederzeit ſicher erkant werden kan, und den erklaͤrten Begriff zur Anwendung brauchbar macht, in ſich enthaͤlt. Die Realerklaͤrung wuͤrde
alſo
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Ich verſtehe hier die Realdefinition, welche nicht blos dem Nahmen einer Sache andere und verſtaͤndlichere Woͤrter unterlegt, ſondern die, ſo ein klares Merkmal, daran der Gegenſtand (definitum) iederzeit ſicher erkant werden kan, und den erklaͤrten Begriff zur Anwendung brauchbar macht, in ſich enthaͤlt. Die Realerklaͤrung wuͤrde
alſo