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Elementarl. II. Th. I. Abth. II. Buch. unluſtigſten Lehrlinge ſolcher transſcendentalen Nachforſchung begreiflich, und zugleich angelegen gemacht werden kan, nemlich dieſer: daß der blos mit ſeinem empiriſchen Gebrauche beſchaͤftigte Verſtand, der uͤber die Quellen ſeiner eigenen Erkentniß nicht nachſinnt, zwar ſehr gut fortkommen, eines aber gar nicht leiſten koͤnne, nemlich, ſich ſelbſt die Graͤnzen ſeines Gebrauchs zu beſtimmen, und zu wiſſen, was innerhalb oder auſſerhalb ſeiner ganzen Sphaͤre liegen mag; denn dazu werden eben die tiefen Unterſuchungen erfordert, die wir angeſtellt haben. Kan er aber nicht unterſcheiden, ob gewiſſe Fragen in ſeinem Horizonte liegen, oder nicht, ſo iſt er niemals ſeiner Anſpruͤche und ſeines Beſitzes ſicher, ſondern darf ſich nur auf vielfaͤltige beſchaͤmende Zurechtweiſungen Rechnung machen, wenn er die Graͤnzen ſeines Gebiets (wie es unvermeidlich iſt) unaufhoͤrlich uͤberſchreitet, und ſich in Wahn und Blendwerke verirrt.

Daß alſo der Verſtand von allen ſeinen Grundſaͤtzen a priori, ia von allen ſeinen Begriffen keinen andern als empiriſchen, niemals aber einen transſcendentalen Gebrauch machen koͤnne, iſt ein Satz, der, wenn er mit Ueberzeugung erkant werden kan, in wichtige Folgen hinausſieht. Der transſcendentale Gebrauch eines Begriffs in irgend einem Grundſatze iſt dieſer: daß er auf Dinge uͤberhaupt und an ſich ſelbſt, der empiriſche aber, wenn er blos auf Erſcheinungen, d. i. Gegenſtaͤnde einer moͤg

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