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III. Hauptſt. Von dem Grunde d. Unterſch. ꝛc. nur das reine Schema zur moͤglichen Erfahrung; denn dieſe hat ihre Einheit nur von der ſynthetiſchen Einheit, welche der Verſtand der Syntheſis der Einbildungskraft in Beziehung auf die Apperception urſpruͤnglich und von ſelbſt ertheilt, und auf welche die Erſcheinungen, als data zu einem moͤglichen Erkentniſſe, ſchon a priori in Beziehung und Einſtimmung ſtehen muͤſſen. Ob nun aber gleich dieſe Verſtandesregeln nicht allein a priori wahr ſind, ſondern ſo gar der Quell aller Wahrheit, d. i. der Uebereinſtimmung unſerer Erkentniß mit Obiecten, dadurch, daß ſie den Grund der Moͤglichkeit der Erfahrung, als des Inbegriffes aller Erkentniß, darin uns Obiecte gegeben werden moͤgen, in ſich enthalten, ſo ſcheint es uns doch nicht genug, ſich blos dasienige vortragen zu laſſen, was wahr iſt, ſondern, was man zu wiſſen begehrt. Wenn wir alſo durch dieſe critiſche Unterſuchung nichts mehreres lernen, als was wir im blos empiriſchen Gebrauche des Verſtandes, auch ohne ſo ſubtile Nachforſchung, von ſelbſt wol wuͤrden ausgeuͤbt haben, ſo ſcheint es, ſey der Vortheil, den man aus ihr zieht, den Aufwand und die Zuruͤſtung nicht werth. Nun kan man zwar hierauf antworten: daß kein Vorwitz der Erweiterung unſerer Erkentniß nachtheiliger ſey, als der, ſo den Nutzen iederzeit zum vorauswiſſen will, ehe man ſich auf Nachforſchungen einlaͤßt, und ehe man noch ſich den mindeſten Begriff von dieſem Nutzen machen koͤnte, wenn derſelbe auch vor Augen geſtellt wuͤrde. Allein es giebt doch einen Vortheil, der auch dem ſchwuͤrigſten und