4. Die Poſtulate des empiriſchen Denkens uͤberhaupt.
1. Was mit den formalen Bedingungen der Erfahrung (der Anſchauung und den Begriffen nach) uͤbereinkomt, iſt moͤglich.
2. Was mit den materialen Bedingungen der Erfahrung (der Empfindung) zuſammenhaͤngt, iſt wirklich.
3. Deſſen Zuſammenhang mit dem Wirklichen nach allgemeinen Bedingungen der Erfahrung beſtimt iſt, iſt (exiſtirt) nothwendig.
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- Die Einheit des Weltganzen, in welchem alle Erſcheinungen verknuͤpft ſeyn ſollen, iſt offenbar eine bloſſe Folgerung des in geheim angenommenen Grundſatzes der Gemeinſchaft aller Subſtanzen, die zugleich ſeyn: denn, waͤren ſie iſolirt, ſo wuͤrden ſie nicht als Theile ein Ganzes ausmachen, und waͤre ihre Verknuͤpfung (Wechſelwirkung des Mannigfaltigen) nicht ſchon um des Zugleichſeyns willen nothwendig, ſo koͤnte man aus dieſem, als einem blos idealen Verhaͤltniß, auf iene, als ein reales, nicht ſchlieſſen. Wiewol wir an ſeinem Ort gezeigt haben: daß die Gemeinſchaft eigentlich der Grund der Moͤglichkeit einer empiriſchen Erkentniß, der Coexiſtenz ſey, und daß man alſo eigentlich nur aus dieſer auf iene, als ihre Bedingung, zuruͤck ſchlieſſe.↩