Dies ſind denn alſo die drey Analogien der Erfahrung. Sie ſind nichts anders, als Grundſaͤtze der Beſtimmung des Daſeyns der Erſcheinungen in der Zeit, nach allen drey modis derſelben, dem Verhaͤltniſſe zu der Zeit ſelbſt, als einer Groͤſſe (die Groͤſſe des Daſeyns, d. i. die Dauer), dem Verhaͤltniſſe in der Zeit, als einer Reihe (nach einander), endlich auch in ihr, als einem Inbegriff alles Daſeyns, (zugleich). Dieſe Einheit der Zeitbeſtimmung iſt durch und durch dynamiſch, d. i. die Zeit wird nicht als dasienige angeſehen, worin die Erfahrung unmittelbar iedem Daſeyn ſeine Stelle beſtimte, welches unmoͤglich iſt, weil die abſolute Zeit kein Gegenſtand der Wahrnehmung iſt, womit Erſcheinungen koͤnten zuſammengehalten werden; ſondern die Regel des Verſtandes, durch welche allein das Daſeyn der Erſcheinungen ſynthetiſche Einheit nach Zeitverhaͤltniſſen bekommen kan, beſtimt ieder derſelben ihre Stelle in der Zeit, mithin a priori, und guͤltig vor alle und iede Zeit.