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Elementarl. II. Th. Abth. II. Buch. II. Hauptſt. die Urſache von dem Steigen des Waſſers uͤber ſeine Horizontalflaͤche, obgleich beide Erſcheinungen zugleich ſeyn. Denn ſo bald ich dieſes aus einem groͤſſeren Gefaͤß mit dem Glaſe ſchoͤpfe, ſo erfolgt etwas, nemlich die Veraͤnderung des Horizontalſtandes, den es dort hatte, in einen concaven, den es im Glaſe annimt.

Dieſe Cauſſalitaͤt fuͤhrt auf den Begriff der Handlung, dieſe auf den Begriff der Kraft, und dadurch auf den Begriff der Subſtanz. Da ich mein critiſches Vorhaben, welches lediglich auf die Quellen der ſynthetiſchen Erkentniß a priori geht, nicht mit Zergliederungen bemengen will, die blos die Erlaͤuterung (nicht Erweiterung) der Begriffe angehen, ſo uͤberlaſſe ich die umſtaͤndliche Eroͤrterung derſelben einem kuͤnftigen Syſtem der reinen Vernunft: wie wol man eine ſolche Analyſis im reichen Maaſſe, auch ſchon in den bisher bekanten Lehrbuͤchern dieſer Art, antrift. Allein das empiriſche Criterium einer Subſtanz, ſo fern ſie ſich nicht durch die Beharrlichkeit der Erſcheinung, ſondern beſſer und leichter durch Handlung zu offenbaren ſcheint, kan ich nicht unberuͤhrt laſſen.

Wo Handlung, mithin Thaͤtigkeit und Kraft iſt, da iſt auch Subſtanz, und in dieſer allein muß der Sitz iener fruchtbaren Quelle der Erſcheinungen geſucht werden. Das iſt ganz gut geſagt: aber, wenn man ſich daruͤber erklaͤren ſoll, was man unter Subſtanz verſtehe, und dabey den fehlerhaften Cirkel vermeiden will, ſo iſt es nicht ſo

leicht