Man ſetze, es gehe vor einer Begebenheit nichts vorher, worauf dieſelbe nach einer Regel folgen muͤßte, ſo waͤre alle Folge der Wahrnehmung nur lediglich in der Apprehenſion, d. i. blos ſubiectiv, aber dadurch gar nicht obiectiv beſtimt, welches eigentlich das Vorhergehende, und welches das Nachfolgende der Wahrnehmungen ſeyn muͤßte. Wir wuͤrden auf ſolche Weiſe nur ein Spiel der Vorſtellungen haben, das ſich auf gar kein Obiect bezoͤge, d. i. es wuͤrde durch unſre Wahrnehmung eine Erſcheinung von ieder andern, dem Zeitverhaͤltniſſe nach, gar nicht unterſchieden werden; weil die Succeſſion im Apprehendiren allerwerts einerley, und alſo nichts in der Erſcheinung iſt, was ſie beſtimt, ſo daß dadurch eine gewiſſe Folge als obiectiv nothwendig gemacht wird. Ich werde alſo nicht ſagen: daß in der Erſcheinung zwey Zuſtaͤnde auf einander