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III. Abſch. Syſtemat. Vorſtellung aller ꝛc. hieraus entſpringen viel Mißdeutungen, und es iſt genauer und richtiger geredt, wenn man das Accidenz nur durch die Art, wie das Daſeyn einer Subſtanz poſitiv beſtimt iſt, bezeichnet. Indeſſen iſt es doch, vermoͤge der Bedingungen des logiſchen Gebrauchs unſeres Verſtandes, unvermeidlich, dasienige, was im Daſeyn einer Subſtanz wechſeln kan, indeſſen, daß die Subſtanz bleibt, gleichſam abzuſondern, und in Verhaͤltniß auf das eigentliche Beharrliche und Radicale zu betrachten; daher denn auch dieſe Categorie unter dem Titel der Verhaͤltniſſe ſteht, mehr, als die Bedingung derſelben, als daß ſie ſelbſt ein Verhaͤltniß enthielte.

Auf dieſer Beharrlichkeit gruͤndet ſich nun auch die Berichtigung des Begriffs von Veraͤnderung. Entſtehen und Vergehen ſind nicht Veraͤnderungen desienigen, was entſteht oder vergeht. Veraͤnderung iſt eine Art zu exiſtiren, welche auf eine andere Art zu exiſtiren eben deſſelben Gegenſtandes erfolget. Daher iſt alles, was ſich veraͤndert, bleibend, und nur ſein Zuſtand wechſelt. Da dieſer Wechſel alſo nur die Beſtimmungen trift, die aufhoͤren oder auch anheben koͤnnen; ſo koͤnnen wir, in einem etwas paradox ſcheinenden Ausdruck ſagen: nur das Beharrliche (die Subſtanz) wird veraͤndert, das Wandelbare erleidet keine Veraͤnderung, ſondern einen Wechſel, da einige Beſtimmungen aufhoͤren, und andre anheben.

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