Ein Philoſoph wurde gefragt: wie viel wiegt der Rauch? Er antwortete: ziehe von dem Gewichte des verbranten Holzes das Gewicht der uͤbrigbleibenden Aſche ab, ſo haſt du das Gewicht des Rauchs. Er ſezte alſo als unwiderſprechlich voraus: daß, ſelbſt im Feuer, die Materie (Subſtanz) nicht vergehe, ſondern nur die Form derſelben eine Abaͤnderung erleide. Eben ſo war der Satz: aus nichts wird nichts, nur ein anderer Folgeſatz aus dem Grundſatze der Beharrlichkeit, oder vielmehr des immerwaͤhrenden Daſeyns des eigentlichen Subiects an den Erſcheinungen. Denn, wenn dasienige an der Erſcheinung, was man Subſtanz nennen will, das eigentliche Subſtratum aller Zeitbeſtimmung ſeyn ſoll, ſo muß ſo wol alles Daſeyn in der vergangenen, als das der kuͤnftigen Zeit, daran einzig und allein beſtimt werden koͤnnen. Daher koͤnnen wir einer Erſcheinung nur darum den Namen Subſtanz geben, weil wir ihr Daſeyn zu aller Zeit vorausſetzen, welches durch das Wort Beharrlichkeit nicht einmal wol ausgedruckt wird, indem dieſes mehr auf kuͤnftige Zeit geht. Indeſſen iſt die innre Nothwendigkeit zu beharren, doch unzertrenlich mit der Nothwendigkeit, immer geweſen zu ſeyn, verbunden, und der Ausdruck mag alſo blei