So hat demnach iede Empfindung, mithin auch iede Realitaͤt in der Erſcheinung, ſo klein ſie auch ſeyn mag, einen Grad, d. i. eine intenſive Groͤſſe, die noch immer vermindert werden kan, und zwiſchen Realitaͤt und Negation iſt ein continuirlicher Zuſammenhang moͤglicher Realitaͤten, und moͤglicher kleinerer Wahrnehmungen. Eine iede Farbe z. E. die rothe hat einen Grad, der, ſo klein er auch ſeyn mag, niemals der kleinſte iſt, und ſo iſt es mit der Waͤrme, dem Moment der Schwere ꝛc. uͤberall bewandt.
Die Eigenſchaft der Groͤſſen, nach welcher an ihnen kein Theil der kleinſtmoͤgliche (kein Theil einfach) iſt, heißt die Continuitaͤt derſelben. Raum und Zeit ſind quanta continua, weil kein Theil derſelben gegeben werden kan, ohne ihn zwiſchen Grenzen (Puncten und Augenblicken) einzuſchlieſſen, mithin nur ſo, daß dieſer Theil ſelbſt wiederum ein Raum, oder eine Zeit iſt. Der Raum beſteht alſo nur aus Raͤumen, die Zeit aus Zeiten. Puncte und Augenblicke ſind nur Grenzen, d. i. bloſſe Stellen ihrer Einſchraͤnkung, Stellen aber ſetzen iederzeit iene Anſchauungen, die ſie beſchraͤnken, oder beſtimmen ſollen, voraus, und aus bloſſen Stellen, als aus Beſtandtheilen, die