Generating file ...

Elementarl. II. Th. Abth. II. Buch. I. Hauptſt.

Das Schema der Subſtanz iſt die Beharrlichkeit des Realen in der Zeit, d. i. die Vorſtellung deſſelben, als eines Subſtratum der empiriſchen Zeitbeſtimmung uͤberhaupt, welches alſo bleibt, indem alles andre wechſelt. (Die Zeit verlaͤuft ſich nicht, ſondern in ihr verlaͤuft ſich das Daſeyn des Wandelbaren. Der Zeit alſo, die ſelbſt unwandelbar und bleibend iſt, correſpondirt in der Erſcheinung das Unwandelbare im Daſeyn, d. i. die Subſtanz, und blos an ihr kan die Folge und das Zugleichſeyn der Erſcheinungen der Zeit nach beſtimmet werden).

Das Schema der Urſache und der Cauſſalitaͤt eines Dinges uͤberhaupt iſt das Reale, worauf, wenn es nach Belieben geſezt wird, iederzeit etwas anderes folgt. Es beſteht alſo in der Succeſſion des Mannigfaltigen, in ſo fern ſie einer Regel unterworfen iſt.

Das Schema der Gemeinſchaft (Wechſelwirkung), oder der wechſelſeitigen Cauſſalitaͤt der Subſtanzen in Anſehung ihrer Accidenzen, iſt das Zugleichſeyn der Beſtimmungen der Einen, mit denen der Anderen, nach einer allgemeinen Regel.

Das Schema der Moͤglichkeit iſt die Zuſammenſtimmung der Syntheſis verſchiedener Vorſtellungen mit den Bedingungen der Zeit uͤberhaupt, (z. B. da das entgegengeſezte in einem Dinge nicht zugleich, ſondern nur nach einander ſeyn kan), alſo die Beſtimmung der Vorſtellung eines Dinges zu irgend einer Zeit.