Generating file ...

Elementarl. II. Th. I. Abth. II. Buch. iſt ganz und gar dialectiſch und ihre Scheinbehauptungen ſchicken ſich durchaus nicht in einen Canon, dergleichen doch die Analytik enthalten ſoll.

Die Analytik der Grundſaͤtze wird demnach lediglich ein Canon vor die Urtheilskraft ſeyn, der ſie lehrt, die Verſtandesbegriffe, welche die Bedingung zu Regeln a priori enthalten, auf Erſcheinungen anzuwenden. Aus dieſer Urſache werde ich, indem ich die eigentlichen Grundſaͤtze des Verſtandes zum Thema nehme, mich der Benennung einer Doctrin der Urtheilskraft bedienen, wodurch dieſes Geſchaͤfte genauer bezeichnet wird.

Einleitung. Von der Transſcendentalen Urtheilskraft uͤberhaupt.

Wenn der Verſtand uͤberhaupt als das Vermoͤgen der Regeln erklaͤrt wird, ſo iſt Urtheilskraft das Vermoͤgen unter Regeln zu ſubſumiren, d. i. zu unterſcheiden, ob etwas unter einer gegebenen Regel (caſus datae legis) ſtehe, oder nicht. Die allgemeine Logik enthaͤlt gar keine Vorſchriften vor die Urtheilskraft, und kan ſie auch nicht enthalten. Denn da ſie von allem Inhalte der Erkentniß abſtrahirt; ſo bleibt ihr nichts uͤbrig, als das Geſchaͤfte, die bloſſe Form der Erkentniß in Begriffen, Ur

theile