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I. Abſch. Von den Princip. einer Transſc. Deduct. phyſiologiſche Ableitung, die eigentlich gar nicht Deduction heiſſen kan, weil ſie eine quæſtio facti betrift, will ich daher die Erklaͤrung des Beſitzes einer reinen Erkentniß nennen. Es iſt alſo klar, daß von dieſen allein es eine transſcend. Deduction und keinesweges eine empiriſche geben koͤnne, und daß leztere in Anſehung der reinen Begriffe a priori, nichts als eitele Verſuche ſind, womit ſich nur derienige beſchaͤftigen kan, welcher die ganz eigenthuͤmliche Natur dieſer Erkentniſſe nicht begriffen hat.

Ob nun aber gleich die einzige Art einer moͤglichen Deduction der reinen Erkentniß a priori, nemlich die auf dem transſcendentalen Wege eingeraͤumet wird, ſo erhellet dadurch doch eben nicht, daß ſie ſo unumgaͤnglich nothwendig ſey. Wir haben oben die Begriffe des Raumes und der Zeit, vermittelſt einer transſcendentalen Deduction zu ihren Quellen verfolgt, und ihre obiective Guͤltigkeit a priori erklaͤrt und beſtimt. Gleichwol geht die Geometrie ihren ſichern Schritt durch lauter Erkentniſſe a priori, ohne daß ſie ſich, wegen der reinen und geſetzmaͤßigen Abkunft ihres Grundbegriffs vom Raume, von der Philoſophie einen Beglaubigungsſchein erbitten darf. Allein der Gebrauch dieſes Begriffs geht in dieſer Wiſſenſchaft auch nur auf die aͤuſſere Sinnenwelt, von welcher der Raum die reine Form ihrer Anſchauung iſt, in welcher alſo alle geometriſche Erkentniß, weil ſie ſich auf Anſchauung a priori gruͤndet, unmittelbare Evidenz hat, und die Gegenſtaͤnde durch die Erkentniß ſelbſt, a priori (der Form

nach)
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