Dieſe ſynthetiſche Einheit ſezt aber eine Syntheſis voraus, oder ſchließt ſie ein, und ſoll iene a priori nothwendig ſeyn, ſo muß leztere auch eine Syntheſis a priori ſeyn. Alſo beziehet ſich die transſc. Einheit der Apperception auf die reine Syntheſis der Einbildungskraft, als eine Bedingung a priori der Moͤglichkeit aller Zuſammenſetzung des Mannigfaltigen in einer Erkentniß. Es kan aber nur die productive Syntheſis der Einbildungskraft a priori ſtatt finden; denn die reproductive beruht auf Bedingungen der Erfahrung. Alſo iſt das Principium der nothwendigen Einheit der reinen (productiven) Syntheſis der Einbildungskraft vor der Apperception der Grund der Moͤglichkeit aller Erkentniß, beſonders der Erfahrung.
Nun nennen wir die Syntheſis des