Dieſe
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- Man gebe auf dieſen Satz wol acht, der von groſſer Wichtigkeit iſt. Alle Vorſtellungen haben eine nothwendige Beziehung auf ein moͤgliches empiriſches Bewuſtſeyn: denn haͤtten ſie dieſes nicht, und waͤre es gaͤnzlich unmoͤglich, ſich ihrer bewuſt zu werden; ſo wuͤrde das ſo viel ſagen, ſie exiſtirten gar nicht. Alles empiriſche Bewuſtſeyn hat aber eine nothwendige Beziehung auf ein transſcendentales (vor aller beſondern Erfahrung vorhergehendes) Bewuſtſeyn, nemlich das Bewuſtſeyn meiner Selbſt, als die urſpruͤngliche Apperception. Es iſt alſo ſchlechthin nothwendig, daß in meinem Erkentniſſe alles Bewuſtſeyn zu einem Bewuſtſeyn (meiner Selbſt) gehoͤre. Hier iſt nun eine ſynthetiſche Einheit des Mannigfaltigen, (Bewuſtſeyns) die a priori erkant wird, und gerade ſo den Grund zu ſynthetiſchen Saͤtzen a priori, die das reine Denken betreffen, als Raum und Zeit zu ſolchen Saͤtzen, die die Form der bloſſen Anſchauung angehen, abgiebt. Der ſynthetiſche Satz: daß alles verſchiedene empiriſche Bewuſtſeyn in einem einigen Selbſtbewuſtſeyn verbunden ſeyn muͤſſe, iſt der ſchlechthin erſte und ſynthetiſche Grundſatz unſeres Denkens uͤberhaupt. Es iſt aber nicht aus der Acht zu laſſen, daß die bloſſe Vorſtellung Ich in Beziehung auf alle andere (deren collective Einheit ſie moͤglich macht) das transſendentale Bewuſtſeyn ſey. Dieſe Vorſtellung mag nun klar (empiriſches Bewuſtſeyn) oder dunkel ſeyn, daran liegt hier nichts, ia nicht einmal an der Wirklichkeit deſſelben; ſondern die Moͤglichkeit der logiſchen Form alles Erkentniſſes beruhet nothwendig auf dem Verhaͤltniß zu dieſer Apperception als einem Vermoͤgen.↩