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II. Abſch. Gruͤnde zur Moͤglichkeit der Erfahr. heiten dermaſſen unter Regeln ſtehe, daß niemals etwas geſchieht, vor welchem nicht etwas vorhergehe, darauf es iederzeit folge: dieſes, als ein Geſetz der Natur, wor auf beruht es, frage ich? und wie iſt ſelbſt dieſe Aſſociation moͤglich? Der Grund der Moͤglichkeit der Aſſociation des Mannigfaltigen, ſo fern es im Obiecte liegt, heißt die Affinitaͤt des Mannigfaltigen. Ich frage alſo, wie macht ihr euch die durchgaͤngige Affinitaͤt der Erſcheinungen, (dadurch ſie unter beſtaͤndigen Geſetzen ſtehen, und darunter gehoͤren muͤſſen.) begreiflich?

Nach meinen Grundſaͤtzen iſt ſie ſehr wol begreiflich. Alle moͤgliche Erſcheinungen gehoͤren, als Vorſtellungen, zu dem ganzen moͤglichen Selbſtbewuſtſeyn. Von dieſem aber, als einer transſcendentalen Vorſtellung, iſt die numeriſche Identitaͤt unzertrenlich, und a priori gewiß, weil nichts in das Erkentniß kommen kan, ohne vermittelſt dieſer urſpruͤnglichen Apperception. Da nun dieſe Identitaͤt nothwendig in der Syntheſis alles Mannigfaltigen der Erſcheinungen, ſo fern ſie empiriſche Erkentniß werden ſoll, hinein kommen muß, ſo ſind die Erſcheinungen Bedingungen a priori unterworfen, welchen ihre Syntheſis (der Apprehenſion) durchgaͤngig gemaͤs ſeyn muß. Nun heißt aber die Vorſtellung einer allgemeinen Bedingung, nach welcher ein gewiſſes Mannigfaltige, (mithin auf einerley Art) geſezt werden kan, eine Regel, und wenn es ſo geſezt werden muß, ein Geſetz. Alſo ſtehen alle Erſcheinungen in einer durchgaͤngigen Verknuͤpfung nach noth

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