Nach meinen Grundſaͤtzen iſt ſie ſehr wol begreiflich. Alle moͤgliche Erſcheinungen gehoͤren, als Vorſtellungen, zu dem ganzen moͤglichen Selbſtbewuſtſeyn. Von dieſem aber, als einer transſcendentalen Vorſtellung, iſt die numeriſche Identitaͤt unzertrenlich, und a priori gewiß, weil nichts in das Erkentniß kommen kan, ohne vermittelſt dieſer urſpruͤnglichen Apperception. Da nun dieſe Identitaͤt nothwendig in der Syntheſis alles Mannigfaltigen der Erſcheinungen, ſo fern ſie empiriſche Erkentniß werden ſoll, hinein kommen muß, ſo ſind die Erſcheinungen Bedingungen a priori unterworfen, welchen ihre Syntheſis (der Apprehenſion) durchgaͤngig gemaͤs ſeyn muß. Nun heißt aber die Vorſtellung einer allgemeinen Bedingung, nach welcher ein gewiſſes Mannigfaltige, (mithin auf einerley Art) geſezt werden kan, eine Regel, und wenn es ſo geſezt werden muß, ein Geſetz. Alſo ſtehen alle Erſcheinungen in einer durchgaͤngigen Verknuͤpfung nach noth