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II. Abſch. Gruͤnde zur Moͤglichkeit der Erfahr. einſtimmen, d. i. dieienige Einheit haben muͤſſen, welche den Begriff von einem Gegenſtande ausmacht.

Es iſt aber klar, daß, da wir es nur mit dem Mannigfaltigen unſerer Vorſtellungen zu thun haben, und ienes X, was ihnen correſpondirt (der Gegenſtand), weil er etwas von allen unſern Vorſtellungen unterſchiedenes ſeyn ſoll, vor uns nichts iſt, die Einheit, welche der Gegenſtand nothwendig macht, nichts anders ſeyn koͤnne, als die formale Einheit des Bewuſtſeyns in der Syntheſis des Mannigfaltigen der Vorſtellungen. Alsdenn ſagen wir: wir erkennen den Gegenſtand, wenn wir in dem Mannigfaltigen der Anſchauung ſynthetiſche Einheit bewirkt haben. Dieſe iſt aber unmoͤglich, wenn die Anſchauung nicht durch eine ſolche Function der Syntheſis nach einer Regel hat hervorgebracht werden koͤnnen, welche die Reproduction des Mannigfaltigen a priori nothwendig und einen Begriff, in welchem dieſes ſich vereinigt, moͤglich macht. So denken wir uns einen Triangel als Gegenſtand, indem wir uns der Zuſammenſetzung von drey geraden Linien nach einer Regel bewuſt ſind, nach welcher eine ſolche Anſchauung iederzeit dargeſtelt werden kan. Dieſe Einheit der Regel beſtimt nun alles Mannigfaltige, und ſchraͤnkt es auf Bedingungen ein, welche die Einheit der Apperception moͤglich machen, und der Begriff dieſer Einheit iſt die Vorſtellung vom Gegenſtande = X, den ich durch die gedachte Praͤdicate eines Triangels denke.

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