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II. Abſch. Gruͤnde zur Moͤglichkeit der Erfahr. Land mit Fruͤchten, bald mit Eis und Schnee bedeckt ſeyn, ſo koͤnte meine empiriſche Einbildungskraft nicht einmal Gelegenheit bekommen, bey der Vorſtellung der rothen Farbe den ſchweren Zinnober in die Gedanken zu bekommen, oder wuͤrde ein gewiſſes Wort bald dieſem, bald ienem Dinge beygeleget, oder auch eben daſſelbe Ding bald ſo bald anders benant, ohne daß hierin eine gewiſſe Regel, der die Erſcheinungen ſchon von ſelbſt unterworfen ſind, herrſchete, ſo koͤnte keine empiriſche Syntheſis der Reproduction ſtatt finden.

Es muß alſo etwas ſeyn, was ſelbſt dieſe Reproduction der Erſcheinungen moͤglich macht, dadurch, daß es der Grund a priori einer nothwendigen ſynthetiſchen Einheit derſelben iſt. Hierauf aber komt man bald, wenn man ſich beſinnt, das Erſcheinungen nicht Dinge an ſich ſelbſt, ſondern das bloſſe Spiel unſerer Vorſtellungen ſind, die am Ende auf Beſtimmungen des inneren Sinnes auslaufen. Wenn wir nun darthun koͤnnen, daß ſelbſt unſere reineſte Anſchauungen a priori keine Erkentniß verſchaffen, auſſer, ſo fern ſie eine ſolche Verbindung des Mannigfaltigen enthalten, die eine durchgaͤngige Syntheſis der Reproduction moͤglich macht, ſo iſt dieſe Syntheſis der Einbildungskraft auch vor aller Erfahrung auf Principien a priori gegruͤndet, und man muß eine reine transſcendentale Syntheſis derſelben annehmen, die ſelbſt der Moͤglichkeit aller Erfahrung, (als welche die Repro

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