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Elementarl. II. Th. I. Abth. I. Buch. II. Hauptſt. ducibilitaͤt der Erſcheinungen nothwendig vorausſezt) zum Grunde liegt. Nun iſt offenbar, daß, wenn ich eine Linie in Gedanken ziehe, oder die Zeit von einem Mittag zum andern denken, oder auch nur eine gewiſſe Zahl mir vorſtellen will, ich erſtlich nothwendig eine dieſer mannigfaltigen Vorſtellungen nach der andern in Gedanken faſſen muͤſſe. Wuͤrde ich aber die vorhergehende (die erſte Theile der Linie, die vorhergehende Theile der Zeit, oder die nach einander vorgeſtellte Einheiten) immer aus den Gedanken verlieren und ſie nicht reproduciren, indem ich zu den folgenden fortgehe, ſo wuͤrde niemals eine ganze Vorſtellung, und keiner aller vorgenanten Gedanken, ia gar nicht einmal die reineſte und erſte Grundvorſtellungen von Raum und Zeit entſpringen koͤnnen.

Die Syntheſis der Apprehenſion iſt alſo mit der Syntheſis der Reproduction unzertrenlich verbunden. Und da iene den transſcendentalen Grund der Moͤglichkeit aller Erkentniſſe uͤberhaupt (nicht blos der empiriſchen, ſondern auch der reinen a priori) ausmacht, ſo gehoͤrt die reproductive Syntheſis der Einbildungskraft zu den transſcendentalen Handlungen des Gemuͤths und in Ruͤckſicht auf dieſelbe, wollen wir dieſes Vermoͤgen auch das transſcendentale Vermoͤgen der Einbildungskraft nennen.

3. Von