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II. Abſch. Gruͤnde zur Moͤglichkeit der Erfahr. wenn wir beweiſen koͤnnen: daß vermittelſt ihrer allein ein Gegenſtand gedacht werden kan. Weil aber in einem ſolchen Gedanken mehr als das einzige Vermoͤgen zu denken, nemlich der Verſtand beſchaͤftiget iſt, und dieſer ſelbſt, als ein Erkentnißvermoͤgen, das ſich auf Obiecte beziehen ſoll, eben ſo wol einer Erlaͤuterung, wegen der Moͤglichkeit dieſer Beziehung, bedarf: ſo muͤſſen wir die ſubiective Quellen, welche die Grundlage a priori zu der Moͤglichkeit der Erfahrung ausmachen, nicht nach ihrer empiriſchen, ſondern transſcendentalen Beſchaffenheit zuvor erwegen.

Wenn eine iede einzelne Vorſtellung der andern ganz fremd, gleichſam iſolirt, und von dieſer getrent waͤre, ſo wuͤrde niemals ſo etwas, als Erkentniß iſt, entſpringen, welche ein Ganzes verglichener und verknuͤpfter Vorſtellungen iſt. Wenn ich alſo dem Sinne deswegen, weil er in ſeiner Anſchauung Mannigfaltigkeit enthaͤlt, eine Synopſis beylege, ſo correſpondirt dieſer iederzeit eine Syntheſis und die Receptivitaͤt kan nur mit Spontaneitaͤt verbunden Erkentniſſe moͤglich machen. Dieſe iſt nun der Grund einer dreyfachen Syntheſis, die nothwendiger Weiſe in allem Erkentniß vorkommt: nemlich, der Apprehenſion der Vorſtellungen, als Modificationen des Gemuͤths in der Anſchauung, der Reproduction derſelben in der Einbildung und, ihrer Recognition im Begriffe. Dieſe geben nun eine Leitung auf drey ſubiective Erkentnißquellen, welche ſelbſt den Verſtand und, durch dieſen, alle Er

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