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Elementarl. II. Th. Abth. I. Buch. II. Hauptſt.

Der Transſcendentalen Analytik Zweites Hauptſtuͤck. Von der Deduction der reinen Verſtandesbegriffe.

Erſter Abſchnitt. Von den Principien einer Transſcendent. Deduction uͤberhaupt.

Die Rechtslehrer, wenn ſie von Befugniſſen und Anmaſſungen reden, unterſcheiden in einem Rechtshandel die Frage uͤber das, was Rechtens iſt, (quid iuris) von der, die die Thatſache angeht, (quid facti) und indem ſie von beyden Beweis fordern, ſo nennen ſie den erſtern, der die Befugniß, oder auch den Rechtsanſpruch darthun ſoll, die Deduction Wir bedienen uns einer Menge empiriſcher Begriffe ohne iemandes Widerrede, und halten uns auch ohne Deduction berechtigt, ihnen einen Sinn und eingebildete Bedeutung zuzueignen, weil wir iederzeit die Erfahrung bey Hand haben, ihre obiective Realitaͤt zu beweiſen. Es giebt indeſſen auch uſurpirte Begriffe, wie etwa Gluͤck, Schickſal, die zwar mit faſt allgemeiner Nachſicht herumlaufen, aber doch bisweilen durch die Frage: quid iuris, in Anſpruch genommen werden, da man alsdenn, wegen der Deduction derſelben in nicht geringe Verlegenheit geraͤth, indem man keinen deutlichen

Rechts