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Elementarl. II. Th. I. Abth. I. Buch. I. Hauptſt. Inhalte vereinigt; ſie iſt alſo das erſte, worauf wir acht zu geben haben, wenn wir uͤber den erſten Urſprung unſerer Erkentniß urtheilen wollen.

Die Syntheſis uͤberhaupt iſt, wie wir kuͤnftig ſehen werden, die bloſſe Wirkung der Einbildungskraft, einer blinden, obgleich unentbehrlichen Function der Seele, ohne die wir uͤberall gar keine Erkentniß haben wuͤrden, der wir uns aber ſelten nur einmal bewuſt ſind. Allein, dieſe Syntheſis auf Begriffe zu bringen, das iſt eine Function, die dem Verſtande zukomt, und wodurch er uns allererſt die Erkentniß in eigentlicher Bedeutung verſchaffet.

Die reine Syntheſis, allgemein vorgeſtellt, giebt nun den reinen Verſtandesbegriff. Ich verſtehe aber unter dieſer Syntheſis dieienige, welche auf einem Grunde der ſynthetiſchen Einheit a priori beruht: ſo iſt unſer Zaͤhlen, (vornemlich iſt es in groͤſſeren Zahlen merklicher) eine Syntheſis nach Begriffen, weil ſie nach einem gemeinſchaftlichen Grunde der Einheit geſchieht (z. E. der Decadik). Unter dieſem Begriffe wird alſo die Einheit in der Syntheſis des Mannigfaltigen nothwendig.

Analytiſch werden verſchiedene Vorſtellungen unter einen Begriff gebracht, (ein Geſchaͤfte, wovon die allgemeine Logik handelt.) Aber nicht die Vorſtellungen, ſondern die reine Syntheſis der Vorſtellungen auf Begriffe zu bringen, lehrt die transſc. Logik. Das erſte, was uns, zum Behuf der Erkentniß aller Gegenſtaͤnde a priori gegeben ſeyn muß, iſt das Mannigfaltige der reinen Anſchau

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