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II. Abſchn. Von der log. Function in Urtheilen. betrachtet wird. Apodictiſche, in denen man es als nothwendig anſieht*). So ſind die beyden Urtheile, deren Verhaͤltniß das hypothetiſche Urtheil ausmacht, (antec. und conſequ.) imgleichen in deren Wechſelwirkung das Disiunctive beſteht, (Glieder der Eintheilung) insgeſamt nur problematiſch. In dem obigen Beyſpiel wird der Satz: es iſt eine vollkommene Gerechtigkeit da, nicht aſſertoriſch geſagt, ſondern nur als ein beliebiges Urtheil, wovon es moͤglich iſt, daß iemand es annehme, gedacht, und nur die Conſequenz iſt aſſertoriſch. Daher koͤnnen ſolche Urtheile auch offenbar falſch ſeyn, und doch, problematiſch genommen, Bedingungen der Erkentniß der Wahrheit ſeyn. So iſt das Urtheil: die Welt iſt durch blinden Zufall da, in dem disiunctiven Urtheil nur von problematiſcher Bedeutung, nemlich, daß iemand dieſen Satz etwa auf einen Augenblick annehmen moͤge, und dient doch, (wie die Verzeichnung des falſchen Weges, unter der Zahl aller derer, die man nehmen kan,) den wahren zu finden. Der problematiſche Satz iſt alſo derienige, der nur logiſche Moͤglichkeit, (die nicht obiectiv iſt) ausdruckt, d. i. eine freye Wahl einen ſolchen Satz gelten zu laſſen, eine blos willkuͤhrliche Aufnehmung deſſelben in den Verſtand. Der aſſertoriſche ſagt von logiſcher Wirklichkeit oder Wahrheit, wie etwa in einem hypothetiſchen Vernunftſchluß

Gleich, als wenn das Denken im erſten Fall eine Function des Verſtandes, im zweyten der Urtheilskraft, im dritten der Vernunft waͤre. Eine Bemerkung, die erſt in der Folge ihre Aufklaͤrung erwartet.
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Gleich, als wenn das Denken im erſten Fall eine Function des Verſtandes, im zweyten der Urtheilskraft, im dritten der Vernunft waͤre. Eine Bemerkung, die erſt in der Folge ihre Aufklaͤrung erwartet.