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Elementarlehre. I. Th. Transſc. Aeſthetik. fenheit der ſinnlichen Erkentniß uͤberhaupt unſre Meinung ſey, um aller Misdeutung derſelben vorzubeugen.

Wir haben alſo ſagen wollen: daß alle unſre Anſchauung nichts als die Vorſtellung von Erſcheinung ſey: daß die Dinge, die wir anſchauen, nicht das an ſich ſelbſt ſind, wofuͤr wir ſie anſchauen, noch ihre Verhaͤltniſſe ſo an ſich ſelbſt beſchaffen ſind, als ſie uns erſcheinen, und daß, wenn wir unſer Subiect oder auch nur die ſubiective Beſchaffenheit der Sinne uͤberhaupt aufheben, alle die Beſchaffenheit, alle Verhaͤltniſſe der Obiecte im Raum und Zeit, ia ſelbſt Raum und Zeit verſchwinden wuͤrden, und als Erſcheinungen nicht an ſich ſelbſt, ſondern nur in uns exiſtiren koͤnnen. Was es vor eine Bewandniß mit den Gegenſtaͤnden an ſich und abgeſondert von aller dieſer Receptivitaͤt unſerer Sinnlichkeit haben moͤge, bleibt uns gaͤnzlich unbekant. Wir kennen nichts, als unſere Art, ſie wahrzunehmen, die uns eigenthuͤmlich iſt, die auch nicht nothwendig iedem Weſen, ob zwar iedem Menſchen zukommen muß. Mit dieſer haben wir es lediglich zu thun. Raum und Zeit ſind die reine Formen derſelben, Empfindung uͤberhaupt die Materie. Jene koͤnnen wir allein a priori d. i. vor aller wirklichen Wahrnehmung erkennen, und ſie heiſſet darum reine Anſchauung; dieſe aber iſt das in unſerm Erkentniß, was da macht, daß ſie Erkentniß a poſteriori d. i. empiriſche Anſchauung heißt. Jene haͤngen unſrer Sinnlichkeit ſchlechthin nothwendig an, welcher Art auch unſere Empfindungen ſeyn moͤgen; dieſe

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