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Elementarlehre. I. Th. Transſc. Aeſthetik. deſſelben mit iedem Menſchenſinne zu kehren, ob auch dieſes einen Gegenſtand an ſich ſelbſt (nicht die Regentropfen, denn die ſind denn ſchon, als Erſcheinungen empiriſche Obiecte) vorſtelle, ſo iſt die Frage von der Beziehung der Vorſtellung auf den Gegenſtand transſcendental, und nicht allein dieſe Tropfen ſind bloſſe Erſcheinungen, ſondern ſelbſt ihre runde Geſtalt, ia ſo gar der Raum, in welchem ſie fallen, ſind nichts an ſich ſelbſt, ſondern bloſſe Modificationen, oder Grundlagen unſerer ſinnlichen Anſchauung, das transſcendentale Obiect aber bleibt uns unbekant.

Die zweite wichtige Angelegenheit unſerer tranſcendentalen Aeſthetik iſt, daß ſie nicht blos als ſcheinbare Hypotheſe einige Gunſt erwerbe, ſondern ſo gewiß und ungezweifelt ſey, als iemals von einer Theorie gefordert werden kan, die zum Organon dienen ſoll. Um dieſe Gewisheit voͤllig einleuchtend zu machen, wollen wir irgend einen Fall waͤhlen, woran deſſen Guͤltigkeit augenſcheinlich werden kan.

Setzet demnach Raum und Zeit ſeyen an ſich ſelbſt obiectiv und Bedingungen der Moͤglichkeit der Dinge an ſich ſelbſt, ſo zeigt ſich erſtlich: daß von beyden a priori apodictiſche und ſynthetiſche Saͤtze in großer Zahl vornemlich vom Raum vorkommen, welchen wir darum vorzuͤglich hier zum Beyſpiel unterſuchen wollen. Da die Saͤtze der Geometrie ſynthetiſch a priori, und mit apodictiſcher

Gewis