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Elementarlehre. I. Th. Transſc. Aeſthetik. eben derſelben Zeit. Die Vorſtellung, die nur durch einen einzigen Gegenſtand gegeben werden kan, iſt aber Anſchauung. Auch wuͤrde ſich der Satz, daß verſchiedene Zeiten nicht zugleich ſeyn koͤnnen, aus einem allgemeinen Begriff nicht herleiten laſſen. Der Satz iſt ſynthetiſch, und kan aus Begriffen allein nicht entſpringen. Er iſt alſo in der Anſchauung und Vorſtellung der Zeit unmittelbar enthalten.

5) Die Unendlichkeit der Zeit bedeutet nichts weiter, als daß alle beſtimmte Groͤſſe der Zeit nur durch Einſchraͤnkungen einer einigen zum Grunde liegenden Zeit moͤglich ſey. Daher muß die urſpruͤngliche Vorſtellung Zeit, als uneingeſchraͤnkt gegeben ſeyn. Wovon aber die Theile ſelbſt, und iede Groͤße eines Gegenſtandes nur durch Einſchraͤnkung beſtimmt vorgeſtellt werden koͤnnen, da muß die ganze Vorſtellung nicht durch Begriffe gegeben ſeyn, (denn da gehen die Theilvorſtellungen vorher) ſondern es muß ihre unmittelbare Anſchauung zum Grunde liegen.

Schluͤſſe aus dieſen Begriffen.

a) Die Zeit iſt nicht etwas, was vor ſich ſelbſt beſtuͤnde, oder denen Dingen als obiective Beſtimmung anhinge, mithin uͤbrig bliebe, wenn man von allen ſubiectiven Bedingungen der Anſchauung derſelben abſtrahirt: denn im erſten Fall wuͤrde ſie etwas ſeyn, was ohne wirklichen Gegenſtand dennoch wirklich waͤre. Was aber das

zweite