Elementarlehre. I. Th. Transſc. Aeſthetik.
der einige metaphyſiſche Naturlehrer ſind,) und Raum und
Zeit gelten ihnen als von der Erfahrung abſtrahirte, obzwar in
der Abſonderung verworren vorgeſtellte Verhaͤltniſſe
der Erſcheinungen (neben oder nach einander) ſo muͤſſen ſie den
mathematiſchen Lehren a priori in Anſehung wirklicher Dinge (z. E. im Raume) ihre
Guͤltigkeit, wenigſtens die apodictiſche Gewißheit ſtreiten,
indem dieſe
a poſteriori gar nicht ſtatt findet, und
die Begriffe a priori von Raum und
Zeit dieſer Meinung nach, nur Geſchoͤpfe der
Einbildungskraft ſind, deren Quell wirklich in der Erfahrung
geſucht werden muß, aus deren abſtrahirten
Verhaͤltniſſen die Einbildung etwas gemacht hat, was zwar das
Allgemeine derſelben enthaͤlt, aber ohne die Reſtrictionen, welche die Natur mit denſelben verknuͤpft hat,
nicht ſtatt finden kan. Die erſtere gewinnen ſo viel, daß ſie
vor die mathematiſche Behauptungen ſich das Feld der
Erſcheinungen frey machen: Dagegen verwirren ſie ſich ſehr
durch eben dieſe Bedingungen, wenn der Verſtand uͤber dieſes
Feld hinausgehen will. Die zweite gewinnen zwar in Anſehung des
lezteren, nemlich, daß die Vorſtellungen von Raum
und Zeit ihnen nicht in den Weg kommen, wenn ſie von
Gegenſtaͤnden nicht als Erſcheinungen, ſondern blos im
Verhaͤltniß auf den Verſtand urtheilen wollen; koͤnnen aber
weder von der Moͤglichkeit mathematiſcher
Erkentniſſe a priori (indem ihnen eine
wahre und obiectiv guͤltige Anſchauung a
priori fehlt) Grund angeben, noch die
Erfahrungsſaͤtze mit ienen Behauptungen in