Daß ſchluͤßlich die transſcendentale Aeſthetik nicht mehr, als dieſe zwey Elemente, nemlich Raum und Zeit enthalten koͤnne, iſt daraus klar, weil alle andre zur Sinnlichkeit gehoͤrige Begriffe, ſelbſt der der Bewegung, welcher beyde Stuͤcke vereinigt, etwas Empiriſches vorausſetzen. Denn dieſe ſezt die Wahrnehmung von etwas beweglichen voraus. Im Raum, an ſich ſelbſt betrachtet, iſt aber nichts bewegliches: Daher das bewegliche Etwas ſeyn muß, was im Raume nur durch Erfahrung gefunden wird, mithin ein empiriſches Datum. Eben ſo kan die transſcendentale Aeſthetik nicht den Begriff der Veraͤnderung unter ihre Data a priori zehlen: denn die Zeit ſelbſt veraͤndert ſich nicht ſondern etwas, das in der Zeit iſt. Alſo wird dazu die Wahrnehmung von irgend einem Daſeyn, und der Succeßion ſeiner Beſtimmungen, mithin Erfahrung erfordert.
Allgemeine Anmerkungen zur Transſcendentalen Aeſthetik.
Zuerſt wird es noͤthig ſeyn, uns ſo deutlich, als moͤglich, zu erklaͤren, was in Anſehung der Grundbeſchaf