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II Abſchnitt. Von der Zeit. obiectiv, wenn man von der Sinnlichkeit unſrer Anſchauung, mithin derienigen Vorſtellungsart, welche uns eigenthuͤmlich iſt, abſtrahirt, und von Dingen uͤberhaupt redet. Die Zeit iſt alſo lediglich eine ſubiective Bedingung unſerer (menſchlichen) Anſchauung, (welche iederzeit ſinnlich iſt, d. i. ſo fern wir von Gegenſtaͤnden afficirt werden) und an ſich, auſſer dem Subiecte, nichts. Nichts deſto weniger iſt ſie in Anſehung aller Erſcheinungen, mithin auch aller Dinge, die uns in der Erfahrung vorkommen koͤnnen, nothwendiger Weiſe obiectiv. Wir koͤnnen nicht ſagen: alle Dinge ſind in der Zeit, weil bey dem Begriff der Dinge uͤberhaupt von aller Art der Anſchauung derſelben abſtrahirt wird, dieſe aber die eigentliche Bedingung iſt, unter der die Zeit in die Vorſtellung der Gegenſtaͤnde gehoͤrt. Wird nun die Bedingung zum Begriffe hinzugefuͤgt, und es heißt: alle Dinge, als Erſcheinungen (Gegenſtaͤnde der ſinnlichen Anſchauung) ſind in der Zeit, ſo hat der Grundſatz ſeine gute obiective Richtigkeit und Allgemeinheit a priori.

Unſere Behauptungen lehren demnach empiriſche Realitaͤt der Zeit, d. i. obiective Guͤltigkeit in Anſehung aller Gegenſtaͤnde, die iemals unſern Sinnen gegeben werden moͤgen. Und da unſere Anſchauung iederzeit ſinnlich iſt, ſo kan uns in der Erfahrung niemals ein Gegenſtand gegeben werden, der nicht unter die Bedingung der Zeit gehoͤrete. Dagegen ſtreiten wir der Zeit allen Anſpruch auf abſolute Realitaͤt, da ſie nemlich, auch ohne auf die

Form
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