Es giebt aber auch auſſer dem Raum keine andere ſubiective und auf etwas aͤuſſeres bezogene Vorſtellung, die a priori obiectiv heiſſen koͤnte. Daher dieſe ſubiective Bedingung aller aͤuſſeren Erſcheinungen mit keiner andern kan verglichen werden. Der Wohlgeſchmack eines Weines gehoͤrt nicht zu den obiectiven Beſtimmungen des Weines, mithin eines Obiects ſo gar als Erſcheinung betrachtet, ſondern zu der beſondern Beſchaffenheit des Sinnes an dem Subiecte, was ihn genießt. Die Farben ſind nicht Beſchaffenheiten der Koͤrper, deren Anſchauung ſie anhaͤngen, ſondern auch nur Modificationen des Sinnes des Geſichts, welches vom Lichte auf gewiſſe Weiſe afficirt wird. Dagegen gehoͤrt der Raum, als Bedingung auſſerer Obiecte, nothwendiger Weiſe zur Erſcheinung oder Anſchauung derſelben. Geſchmack und Farben ſind gar nicht nothwendige