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Elementarlehre. I. Th. Transſc. Aeſthetik. die Realitaͤt (d. i. die obiective Guͤltigkeit) des Raumes in Anſehung alles deſſen, was aͤuſſerlich als Gegenſtand uns vorkommen kann, aber zugleich die Idealitaͤt des Raums in Anſehung der Dinge, wenn ſie durch die Vernunft an ſich ſelbſt erwogen werden, d. i. ohne Ruͤckſicht auf die Beſchaffenheit unſerer Sinnlichkeit zu nehmen. Wir behaupten alſo die empiriſche Realitaͤt des Raumes (in Anſehung aller moͤglichen aͤuſſeren Erfahrung) ob zwar zugleich die transſcendentale Idealitaͤt deſſelben, d. i. daß er Nichts ſey, ſo bald wir die Bedingung der Moͤglichkeit aller Erfahrung weglaſſen, und ihn als etwas, was den Dingen an ſich ſelbſt zum Grunde liegt, annehmen.

Es giebt aber auch auſſer dem Raum keine andere ſubiective und auf etwas aͤuſſeres bezogene Vorſtellung, die a priori obiectiv heiſſen koͤnte. Daher dieſe ſubiective Bedingung aller aͤuſſeren Erſcheinungen mit keiner andern kan verglichen werden. Der Wohlgeſchmack eines Weines gehoͤrt nicht zu den obiectiven Beſtimmungen des Weines, mithin eines Obiects ſo gar als Erſcheinung betrachtet, ſondern zu der beſondern Beſchaffenheit des Sinnes an dem Subiecte, was ihn genießt. Die Farben ſind nicht Beſchaffenheiten der Koͤrper, deren Anſchauung ſie anhaͤngen, ſondern auch nur Modificationen des Sinnes des Geſichts, welches vom Lichte auf gewiſſe Weiſe afficirt wird. Dagegen gehoͤrt der Raum, als Bedingung auſſerer Obiecte, nothwendiger Weiſe zur Erſcheinung oder Anſchauung derſelben. Geſchmack und Farben ſind gar nicht nothwendige

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